Oasen der Hoffnung – an Pfingsten

Oasen der Hoffnung

Musikalischer Pfingstgottesdienst der evangelischen HoRAN-Gemeinden Am Pfingstsonntag laden die HoRAN-Gemeinden zum Gottesdienst um 10 Uhr in die Evang. Stadtkirche Hockenheim ein. Musikalisch wird der Gottesdienst von Detlev Helmer, Ulrike Wettach-Weidemaier und Anke Palmer mitgestaltet. Es werden Werke für Klavier und Orgel sowie Flöten aufgeführt. Die Liturgie wird von Pfarrer Michael Dahlinger gefeiert und Pfarrerin Katharina Treptow-Garben predigt.

Der für Pfingstmontag geplante ökumenische Gottesdienst mit der kath. Seelsorgeeinheit und der Neuapostolischen Kirche entfällt aus organisatorischen Gründen. Wer dennoch auch an Pfingstmontag Gottesdienst feiern möchte, ist zum katholischen Gottesdienst um 10 Uhr in St. Georg, Hockenheim, eingeladen.

Kirchtaxis – Mitfahrgelegenheit an Pfingsten Gerne bieten wir Ihnen eine Mitfahrgelegenheit zum Pfingstgottesdienst nach Hockenheim an. Die Kirchtaxis stehen ab 9:30 Uhr an der evangelischen Kirche bereit. Der Regio-Pfingstgottesdienst in Hockenheim beginnt um 10 Uhr.

Nehmen Sie gerne das Angebot an, wir freuen uns.

Wir suchen eine/n Kirchendiener/in

Zeitraum #3

Neues geistliches Angebot in der Evang. Stadtkirche Hockenheim

Am Freitag, 12. April startet ab 19 Uhr »Zeitraum| Raumzeit #3«. Wieder eröffnet die Kirche Zeit und Raum für sich selber, für Gott und miteinander. Der Kirchenraum wird dazu so umgebaut, dass drei Räume entstehen. Licht, Musik und Worte öffnen Herzen, Sinne und Verstand.

In den Räumen werden wieder unterschiedliche Erlebnismomente angeboten, die ganz im Zeichen der Osterzeit stehen. Der Raum in der Mitte lädt zur Stille und Chillen ein. Dort können Kerzen entzündet werden. In den beiden Räumen links und rechts davon gibt es zwei Kreativangebote. Die mit einem Auferstehungsbild und Worten aus der Bibel zu tun haben. Auf der Webseite https://zeitraum.ekiho.de gibt weitere Infos.

Die Kirchenbar »Zeitraum | Raumzeit« ist ab 20 Uhr in der Sakristei geöffnet. Am Sonntag, 14. April wird in der Stadtkirche Hockenheim kein Gottesdienst gefeiert. Die Kirchengemeinde lädt aber zu den Gottesdiensten in der Region nach Altlußheim, Neulußheim oder Reilingen ein.

Mit Jesus auf Drei-Tages-Tour durch Reilingen:

 

Unseres Kar- und Ostergottesdienste

Mittlerweile feiern nicht nur katholische, sondern auch einige evangelische Gemeinden das „Triduum Sacrum“: Danach gehören alle drei Gottesdienst-Gänge zusammen und bilden eigentlich einen einzigen Gottesdienst. Dahinter steht die Überzeugung, dass Leiden, Tod und Auferstehung Christi in ihrer Bedeutung nicht voneinander zu trennen sind. Die Frage, welcher Feiertag der höchste ist – Karfreitag oder Ostersonntag – ist gegenstandslos, denn die Kreuzigung ergibt ohne Auferstehung keinen Sinn und die Auferstehung ist nicht ohne Kreuzigung denkbar.

Die Feiertage gehören also zusammen, und werden bei uns in der Gemeinde mit Gottesdiensten an unterschiedlichen Orten und mit jeweils eigenem Charakter gefeiert. Das Fest beginnt am Gründonnerstagabend mit dem Besuch eines Abendmahlsgottesdienstes. Das Abendmahl erinnert an Jesu letztes Mahl mit den Jüngern. Im Essen und Trinken symbolisieren Christen die Gemeinschaft untereinander und mit ihrem Herrn, bezeugen sein Leiden und Sterben und vergewissern sich der Vergebung ihrer Sünden. Wenn es nur einen Abend im Jahr gäbe, an dem das Abendmahl liturgisch seinen Platz hätte, dann wäre es der Gründonnerstag, der Abend bevor Jesus in den Tod ging. In unserer Gemeinde feiern wir wie im vergangenen Jahr wieder Tisch-Abendmahl im Lutherhaus. Der Flötenkreis gestaltet den Gottesdienst musikalisch, der Luther-Treff kulinarisch: Es wird also nicht nur Brot und Wein, sondern auch Schafskäse, Hummus, selbst gebackenes Brot von unseren Konfis und eine Süßspeise geben – es empfiehlt sich, nicht satt ins Lutherhaus zu kommen.

Am Karfreitag ist Ruhe. Traditionell wird gefastet und auf Fleisch verzichtet, es finden keine Tanzveranstaltungen oder sonstige Vergnügungs-Events statt. Manche Christen und Christinnen versuchen sogar an diesem Tag zu schweigen, um sich ganz auf Jesu Leiden zu konzentrieren. Auch am Karfreitag laden wir wieder zum Gottesdienst, zum zweiten Teil des Triduum Sacrum.  An diesem Tag feiern wir in der Kirche Gottesdienst. Thematisch geht es darum, was Jesu Sterben am Kreuz für uns Christen bedeutet. Die Kirche ist nicht geschmückt, die liturgische Farbe ist schwarz, traurige Lieder wie „O Haupt voll Blut und Wunden“ von Paul Gerhardt werden gesungen. Zum Schluss schweigen Orgel und Posaunen. Es findet auch kein Abendmahl statt, denn der Karfreitag ist der Tag, an dem wir die Gottesferne, die selbst Jesus am Kreuz gespürt hat, auch im Gottesdienst nachempfinden.

(Flyer Karfreitag)

Dann kommt der Karsamstag, der Tag der Grabesruhe Christi. Hektische Ostervorbereitungen sind an diesem „Zwischentag“ zwar eigentlich unpassend, aber gerade am Abend geht es dann schon langsam auf Ostern zu und die Stimmung wird fröhlicher: In vielen Gemeinden werden mit dem Einbruch der Dunkelheit Osterfeuer angezündet.  Auch bei uns wird es am Karsamstag ein Osterfeuer geben, wieder verbunden mit einem Ortswechsel: Ab 20 Uhr lädt der CVJM Reilingen zum Osterfeuer an den Herrenbuckel. Es soll zum Ausdruck kommen: Mit der Finsternis ist es bald vorbei, das Licht kommt in die Welt, symbolisiert durch das Feuer.

Der dritte Teil des Triduum Sacrum wird am späten Abend oder am frühen Morgen gefeiert – jedenfalls in der Osternacht. Denn schließlich ist Jesus nach den biblischen Berichten in der Nacht auferstanden, die Frauen fanden am frühen Morgen das leere Grab vor. Das Osterfeuer des CVJM mündet dem entsprechend vielleicht sogar in eine Auferstehungs-Party – wer weiß? Wer eher zu den Lärchen als zu den Eulen gehört, kann sich am Ostermorgen auf den Weg machen zur Auferstehungsfeier auf dem Reilinger Friedhof. Welcher Ort könnte passender sein, um sich die Bedeutung von Ostern bewusst zu machen. Je höher die Sonne steht, desto klarer wird: Traurigkeit und Stille sind endlich vorbei, jetzt wird gefeiert – zum Beispiel bei einer Tasse Jubikreis-Kaffee auf dem Parkplatz vor dem Friedhof!

Die Überwindung des Todes ist zentrales Thema des Gottesdienstes am Ostersonntag in der Kirche, in dem Pfarrerin und Gemeinde einander den orthodoxen Ostergruß zurufen: „Christus ist auferstanden! – „Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Der Kirchenchor gestaltet den festlichen Gottesdienst musikalisch. Wie viele Gemeinden feiern auch wir im Ostergottesdienst wieder Abendmahl – aber jetzt als Zeichen der Gemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn. Hier schließt sich der Kreis zu Gründonnerstag.

Festgottesdienst am Ostersonntag mit Abendmahl Musik: Evangelischer Kirchenchor – 1

Am Ostermontag dürfen sich Familien dann nochmal auf einen kinderechten Ostergottesdienst mit dem Wiedehopf und dem Kleine-Leute-Team freuen. Und auch auf das ein oder andere Oster-Ei- schließlich sind die bunten Eier ein Symbol für das Leben und für die Unendlichkeit und gehören zu Ostern einfach dazu!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine gesegnete Karwoche und ein frohes Osterfest!

Eva Leonhardt, Pfarrerin

Unsere Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern

In der Karwoche und zu Ostern feiern wir besondere Gottesdienste:

Wir läuten die Karwoche am Palmsonntag ein mit einem bunten Familiengottesdienst in unserer Kirche, den unsere neuen Konfi-3-Kids mitgestalten werden. Dazu sind Klein und Groß herzlich eingeladen! Den Mittelpunkt der Karwoche bildet dann ein besonderes Tisch-Abendmahl am Gründonnerstag. Im Martin-Luther-Haus in Reilingen werden wir mit landestypischen Speisen aus der Heimat Jesu Gottesdienst feiern, aber auch gemeinsam essen und trinken.

Der Flötenkreis wird diesen Abend musikalisch mitgestalten, und der Luther-Treff wird gemeinsam mit den Konfis mit Speisen wie selbstgebackenem (Fladen-)Brot, Feta, Hummus, Dips und Gemüsesticks für das leibliche Wohl sorgen. Es werden mit Sicherheit alle satt an diesem Abend.

Ab 17.03.2024 ist wieder GOTTESDIENST in der EVANGELISCHEN KIRCHE REILINGEN!

Zeitraum|Raumzeit in der Evang. Statdkirche Hockenheim

Am Freitag, 22. März, lädt die Kirchengemeinde um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Hockenheim zum zweiten Mal zu ihrem neuen Angebot »Zeitraum|Raumzeit« ein.  Die Kirchengemeinde möchte mit diesem Angebot Menschen ansprechen, die sich vom klassischen Gottesdienst sonntagmorgens nicht ansprechen lassen und nach Alternativen suchen. »Zeitraum-Raumzeit« soll sich zu dieser Alternative entwickeln.

Der zweite »Zeitraum-Raumzeit« steht ganz im Zeichen der Passionszeit. Es wird wieder die Möglichkeit zu einer persönlichen Segnung geben. Dazu wird es Kreuzwegstationen geben und die Gelegenheit bei Kerzenlicht den eigenen Gedanken nachzuträumen. Die Kirchenbar »Zeitraum | Raumzeit« ist anschließend ab 20 Uhr in der Sakristei geöffnet.

Am Sonntag, 24. März findet in der Evangelischen Stadtkirche Hockenheim kein Gottesdienst um 10 Uhr statt. Stattdessen lädt die Kirchengemeinde zu den Gottesdiensten in die Region HoRAN nach Altlussheim, Neulussheim oder Reilingen ein.

Mehr Infos zu »Zeitraum|Raumzeit« gibt es hier: https://www.evangelisch-in-hockenheim.de/gemeindeleben/zeitraum-raumzeit.html.

++++++++++++Pressemitteilung+++++++++++++++++++

Der Ökumenische Osterweg ist wieder da!

Es ist wieder soweit, das ökumenische Osterwegteam hat sich wieder an die Arbeit gemacht und einen Osterweg für Groß und Klein zusammengestellt. Diese Woche ist der offizielle Start und endet nach den Osterferien.
Für die Großen ist es ein besinnlicher Weg mit Texten aus dem Johannesevangelium, sowie Bilder und Sprüche. Ebenso ist es möglich, über einen QR Code, mit Musik dem Weg zu folgen. Hierzu braucht es nur einen Spotyfy Zugang und einen QR Code Scanner am Handy und schon kann man dem Weg auch akkustisch folgen.
Für die Kleineren ist wieder ein Rätsel vorbereitet. Den Gutschein einfach ausdrucken und die Buchstaben auf dem Weg an den Stationen sammeln. Auch liegen wieder Bilder zum Anmalen in Mappen an jeder Station bereit.
Und wer an jede Station kommt, kann nicht nur den Gutschein dann bei der Bäckerein Schieck einlösen und eine kleine süße Überraschung erhalten, nein es gibt auch was zum Basteln und sammeln an jeder Station. Lasst euch überraschen.
Viel Spaß auf euerem Weg wünscht euch euer Osterweg – Team.

Bilder gesucht!

Bilder und Impressionen der Reilinger Konfirmationen von 1974, 1964, 1959, 1954, 1949 und 1944 (oder früher!) gesucht

Am Sonntag Judika, am 17. März, feiern wir in einem feierlichen Gottesdienst das Fest der Jubelkonfirmation in der Evangelischen Kirche in Reilingen. Wer in den Jahren 1974, 1964, 1959, 1954, 1949, vielleicht sogar 1944 oder noch früher konfirmiert wurde, bekommt in diesem Gottesdienst noch einmal seinen Konfirmationsspruch und Gottes Segen zugesprochen.

Um diese Zeit wieder lebendig werden zu lassen, suchen wir noch Bildmaterial aus der damaligen Zeit. Haben Sie noch ein Gruppenbild mit Ihrem Konfirmandenjahrgang am Tag Ihrer Konfirmation zuhause? Oder Fotos, die das damalige Orts- und Gemeindeleben widerspiegeln?

Dann freuen wir uns, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen – entweder kommen Sie mit den Bildern vor dem 15. März im Pfarramt in der Schulstr. 7 vorbei, und wir scannen sie ein – oder Sie lassen uns das Bild bereits digitalisiert als Datei per E-Mail zukommen an reilingen@kbz.ekiba.de. Ein herzliches Dankeschön vorab!

 

Übrigens: Noch können Sie sich zur Teilnahme anmelden, wenn Sie dieses Jahr Konfirmationsjubiläum hatten. Auch wenn Sie keine Einladung per Post bekommen haben, weil sie vielleicht damals in einer anderen Gemeinde konfirmiert wurden. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

 

 

Origineller Faschingsgottesdienst im ev. Lutherhaus – mit Predigt in Reimform

Origineller Faschingsgottesdienst im ev. Lutherhaus – mit Predigt in Reimform

 

Mit einem Ahoi begrüßte Helge Hoffmann die Gottesdienstbesucher am 11.02.24. Mit Luftschlangen, Luftballons und einer Verkleidung im Gepäck versuchte sie die skeptische Pfarrerin Eva Leonhardt davon zu überzeugen, dass auch Fasching mit in die Kirche gehören kann. Nach einer hitzigen Debatte musste sich die Pfarrerin der überzeugten Helge Hoffmann dann nach dem Briefs des Apostel Paulus an die Römern geschlagen geben:

Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.

Seid untereinander eines Sinnes.

Strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig.

Haltet euch nicht selbst für weise!

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem.

Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht.

Mit den eigenen Waffen geschlagen, konterte die Pfarrerin nun mit Hut und Humor und predigte in Reimform. Diese wurde vom ev. Posaunenchor mit deren Tusch untermalt. Die in der Predigt auch ihr Fett abbekamen:

Ihr lieben Schwestern, liebe Brüder,

die Fastnachtszeit, sie hat uns wieder.

Mit Dschingderassa und Bum-Bum

Zog gestern noch der Umzug um.

Und als die Wagen wieder standen

Zum Umtrunk alle sich einfanden

Es strömte nicht das Recht wie Wasser

Sondern viel Schnaps – und der ist krasser.

Drum hat man vom Posaunenchor

Auch manchen schrägen Ton im Ohr!“

Doch trotz manch Ironie, traf auch die Predigt ihren Kern und regte auch in dieser besonderen Stilform zum Nachdenken an.

Gesprochen wurde von Amos und der war laut Predigttext gar nicht so harmlos.

Gerechtigkeit: das war sein Thema.

Im Lande galt ein andres Schema. Es handelte sich früher wie heute um die Verteilung der Güter und machte den Bibeltext zeitlos und gemäß den allgemeinen Büttenreden unterlag diese einer gesellschaftlichen Kritik.

die einen wurden reich und reicher,

die andern dafür bleich und bleicher.

Gerechtigkeit – ja, die schlug fehl

im schönen Lande Israel.“

Amos wetterte für Gerechtigkeit und wurde dafür aus den Gotteshäusern verbannt, da heute wie damals diese Kritik nicht so gerne gehört wird. Zum Narren wurde er gemacht, die Frage stellte sich nur wer hier die eigentlichen Narren waren.

Hand auf’s Herz, sind nicht auch wir,

und grade heute, grade hier

in Amos Sinne uns zu führen

wenn wir verschließen unsre Türen

Die Kirche, sie muss endlich Wachen,

Muss stehen bei den wirklich Schwachen.

Nicht nur mit Worten, sondern Taten!

Sonst hätte Amos schlecht beraten.“

Dies soll für alle gelten und diese „alte“ Narrenrede von Amos soll uns ein Mahnmal sein, einfach selbst die Tat zu ergreifen und sich nicht an den Narrenreden zu ereifern.

Ein Gottesdienst mal in einer anderen Form mit Büttenpredigt und Tusch vom Posaunenchor und doch mit Worte zum Nachdenken für die Faschingszeit und die vielen Krisen in unserer Welt. Mit einem Kaffee und mit Fastenachtsküchle konnten die Gottesdienstbesucher dann noch nach dem Gottesdienst beisammenstehen und die Wort diskutieren.

Ihr mögt es selbst für Euch erwägen,

ob Ihr Euch davon lasst bewegen,

was Amos sprach in Gottes Namen.

Entscheidet Euch – und sagt dann:

Amen.“

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle mal an unsere sehr originelle und kreative Pfarrerin Eva Leonhardt.

In heit’re Worte eingelegt, sich schwere Wahrheit leichter trägt.“