Richtfest für das Lutherhaus am 31. März 2019

Evangelische Kirchengemeinde darf sich freuen

Rohbau für das neue Lutherhaus unter Dach und Fach

Firmenchef Heike Schaefer von der Schaefer Bau ist stolz auf die Leistung seines Bauunternehmens. Der Rohbau für das neue Lutherhaus ist fertig und die Terminvorgaben konnten trotz widriger Bedingungen eingehalten werden. Bis zum Monatsende wird der Holzbaubetrieb Walter Marquetant GmbH den Dachstuhl aufgeschlagen haben und es kann Richtfest gefeiert werden.

Eine veranlasste 3 D Laser-Aufnahme der Ringanker ist Grundlage für die so genannte Abbundplanung, die eine weitgehend automatisierte Materialbearbeitung möglich macht. „Der gesamte, recht komplexe Ringankerverlauf entspricht fast Millimetergenau den Planvorgaben“, lobt Architektin Jennifer Hermann vom Büro Vögele. Das Dachholz habe daher auch direkt und ohne Zeitverlust geordert und der Dachaufschlag veranlasst werden können. Die Zimmererarbeiten würden rechtzeitig vor dem Richtfest am 31. März fertig, versichert Hermann.

Richtbaum schmückt am 31. März das Lutherhaus

„Wir hätten keinen geeigneteren Tag für diesen besonderen Anlass bestimmen können“, ergänzt Pfarrerin Eva Leonhardt. Am 4. Fasten- oder Passionssonntag ist nach der römisch-katholischen und evangelisch-lutherischen Liturgie Laetare (lateinisch laetare „freue dich!“). Und zur Freude habe gerade an diesem Tag die evangelische Glaubensgemeinschaft im Ort allen Grund. Denn nach dem Gottesdienst gegen 11.00 Uhr werde das Dachgebälk des neuen Lutherhauses mit einem Richtbaum geschmückt und von Zimmermannsmeister Ralf Marquetant der traditionelle Richtspruch zu hören sein. Natürlich darf auch ein vom evangelischen Bau- und Förderverein organisierter „Richtschmaus“ für die Gäste der Feierstunde nicht fehlen. (jd)

Foto: jd

Kerzenverkauf bringt 520€ für das Lutherhaus

Mit großer Freude konnte Melanie Wagner an Ralf Bräuninger, als Vertreter des Bau- und Fördervereins, das Ergebnis des Kerzenverkaufes übergeben.

Mit einer unfassbar riesigen Menge an Kerzenresten wurde Anfang Oktober mit dem zeitaufwändigen Herstellen neuer Kerzen begonnen, um diese in der Kirche, im Kindergarten und bei der Christbaum-Aufstellung zu verkaufen.

Es konnten in den letzten Wochen fast 190 Kerzen verkauft werden.
Der Erlös daraus belief sich auf fast 520,00 Euro, die an den Ev. Bau- und Förderverein überreicht wurden.

Doch dies wäre nicht möglich, wenn es nicht die vielen Kerzenreste und nicht die Unterstützung der vielen Käufer gegeben hätte.
Dafür vielen, vielen Dank !

Herzliche Einladung zum Abschied vom Lutherhaus


Siegerentwurf für neues Lutherhaus

Weiterhin zu sehen sind das Modell und die Planskizzen des Neuen Lutherhauses. Nach Ende der öffentlichen Ausstellung im bisherigen Lutherhaus kann der Entwurf des Architekturbüros Vögele von Montag bis Freitag vormittags im Pfarramt besichtigt werden.

Modell des neuen Lutherhauses
Modell des neuen Lutherhauses

Abschied vom Lutherhaus

Wir nehmen Abschied vom Lutherhaus, das verkauft wurde, um den Neubau seines Nachfolgers zu finanzieren. Das alte Lutherhaus wird abgerissen werden.

An diesem Tag wollen wir Abschied nehmen und uns an Ereignisse erinnern, die in diesem Haus stattgefunden haben. Wer Fotos oder Videos beisteuern möchte, die an diesem Tag gezeigt werden sollen, kann sich mit Walter Dorn über das Sekretariat in Verbindung setzen.

Programm Abschied vom Lutherhaus

Lutherhaus-Neubau kann beginnen

Jury trifft Entscheidung für Architektenentwurf

Nach langen Abwägungen fiel die Entscheidung am vergangenen Donnerstag: das Architekturbüro Vögele aus Reilingen wird das neue Lutherhaus bauen. Am Auslobungsverfahren hatten sechs Architekten aus der Umgebung teilgenommen und ihre Entwürfe als Modelle und Planskizzen abgeliefert.

Die Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern vor dem Siegerentwurf
Die Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern vor dem Siegerentwurf

In intensiven Gesprächsrunden, die sich über einen ganzen Tag hinzogen, berieten die Preisrichter das für und wider der eingereichten Vorschläge. In Frage gekommen wären alle sechs Entwürfe. Jede Planung erfüllte die Anforderungen. Das machte die Auswahl nicht leicht. Der Siegerentwurf überzeugte durch die gelungene Raumaufteilung und in der Art, wie er sich in die Umgebung einfügt. Und falls zu einem späteren Zeitpunkt das Haus doch noch größer werden sollte, ist dies durch eine sinnvolle Erweiterung möglich.

Das Gemeindehaus wird aus zwei Gebäudeteilen bestehen. Durch ein gemeinsames Foyer verbunden sind auf der einen Seite der Saal, der in sich noch einmal durch eine Trennwand teilbar ist, und auf der anderen der Raum des CVJM sowie die Funktionsräume wie Küche, Lager, Toiletten.

In einer öffentlichen Gemeindeversammlung im jetzigen Lutherhaus, Alte Friedhofstraße 3 in Reilingen am Sonntag, 25. Juni um 11 Uhr werden der Siegerentwurf und die anderen eingereichten Vorschläge gezeigt und erläutert. Zu sehen sind sie danach noch bis 1. Juli täglich von 17 bis 20 Uhr.

Vorstellung des Siegerentwurfs für das neue Lutherhaus

Der Siegerentwurf für den Neubau des Lutherhauses wird in einer Gemeindeversammlung am Sonntag, 25. Juni 2017 um 11 Uhr im Lutherhaus öffentlich vorgestellt. Anwesend sind u.a. der Architekt, der den Entwurf erstellt hat, sowie Bausachverständige des Evang. Oberkirchenrats.

Das Baukonzept des neuen Lutherhauses wird zuvor von einer Jury im Rahmen eines Auslobungsverfahrens aus sechs Einsendungen ausgewählt. In der Gemeindeversammlung wird der Siegerentwurf als Modell und in Planskizzen präsentiert. Zur Information werden auch die anderen Modelle gezeigt.

In der Woche vom 26. Juni bis zum 1. Juli sind die Modelle und Pläne im Lutherhaus in der Alten Friedhofstraße 3 täglich von 17 bis 20 Uhr zu besichtigen.

Planungen für das neue Lutherhaus gehen zügig voran

Die Arbeiten haben begonnen. Hier entsteht der neue Martin-Luther-Weg.

Die Arbeiten haben begonnen. Hier entsteht der neue Martin-Luther-Weg.

Sechs Architekturbüros aus der nächsten und näheren Umgebung haben im Februar von der Evangelischen Kirchengemeinderat den Auftrag erhalten, ein neues Lutherhaus im Entwurf zu planen. Betreut wird das sogenannte Auslobungsverfahren von der Gesellschaft für kirchliches Bauen prokiba in Karlsruhe. Dort werden die Planer ihre Entwürfe abgeben. Eine Jury, die sich aus Vertretern der Kirchengemeinde und Facharchitekten zusammensetzt, wählt am 22. Juni aus den sechs Vorschlägen denjenigen aus, der realisiert wird. Unmittelbar danach, am Sonntag, dem 25. Juni wird der Gemeinde in einer öffentlichen Versammlung das Ergebnis präsentiert. Die eingereichten Modelle sind danach noch eine Woche lang im jetzigen Lutherhaus ausgestellt. Die Juroren erfahren erst nach der Auswahl, von welchem Architektenbüro die einzelnen Entwürfe stammen. Das Auslobungsverfahren wird anonym durchgeführt, so dass die Neutralität bei der Auswahl gewährleistet ist. Darauf haben die Mitwirkenden ein Anrecht. Die Jury setzt sich aus sieben stimmberechtigten Fach- und Sachpreisrichtern sowie weiteren beratenden Mitgliedern zusammen. Sie müssen sich über die Auswahlkriterien verständigen und am Ende zu einem Konsens finden. Vorgegeben ist ein Kostenrahmen von 1,3 Millionen. Die Landeskirche gewährt davon 50% als Baubeihilfe und 20% als Darlehen. Die restlichen 30% der Baukosten muss die Kirchengemeinde aus Eigenmitteln aufbringen. Diesen mittleren sechsstelligen Betrag kann die Gemeinde nur „stemmen“, indem sie das jetzige Lutherhaus vermarktet. Die Verkaufsgespräche haben bereits begonnen. Nach voraussichtlich zwei Jahren weiterer Planung und Bauausführung kann für das Jahr 2019 mit der Einweihung des neuen Lutherhauses gerechnet werden. Bis dahin müssen allerdings alle Chöre, Gruppen, Kreise und andere Lutherhausnutzer mit Ausweichquartieren vorlieb nehmen.

Hier entsteht das neue Lutherhaus. Das Modell zeigt die Umgebungsbebauung.

Nun doch ein rein kirchliches Gemeindehaus?

Der politische Gemeinderat gab kein grünes Licht für das gemeinsame Projekt „Neues Lutherhaus“. Der Kirchengemeinderat hatte Anfang des Jahres noch einmal seinen Willen bekräftigt, gemeinsam mit der Kommune ein größeres Haus zu bauen. Ein Versammlungsraum für ca. 150 bis 200 Personen wäre für einige Vereine von großem Nutzen und fehlt ansonsten in Reilingen. Eine vom Evangelischen Oberkirchenrat vorgeschlagene Nutzungs- und Unterhaltsvereinbarung wurde von den politischen Gemeinderäten abgelehnt. In ihrer Juli-Sitzung hatten sie eingehend darüber beraten. Nun wird zeitnah mit dem Evangelischen Oberkirchenrat erörtert, wie es weitergehen kann. Zunächst könnte ein kleineres Haus geplant werden, das allein von der Kirchengemeinde gebaut wird. Für die Planungen würden verschiedene Architekten herangezogen. Aus deren Entwürfen muss dann der geeignetste ausgewählt werden. Weitere Verzögerungen sind jedenfalls weder im Interesse der Kirchengemeinde noch der politisch Verantwortlichen. Dass die Kirchengemeinde auch mit einem kleineren Gebäude leben kann, stand immer außer Frage. Nur müssen eben Räume für die Jugendarbeit des CVJM und die anderen Gemeindegruppen und Chöre entsprechend ihrer Anforderungen und Bedarfe zur Verfügung stehen. Es wird die Aufgabe der Architekten sein, angesichts der Flächenvorgaben durch die Landeskirche hier kreative Lösungen zu entwickeln.